Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen Landesverband Hessen

Neu-Isenburg:

Frieden im Fokus

Denkanstöße für eine friedliche Zukunft

Veranstaltungsreihe der Stadt Neu-Isenburg und der Hugenottenhalle vom 21. Mai 2024 bis Juli 2025

Nachfolgend Informationen über drei Veranstaltungen der Veranstaltungsreihe. Übersicht über alle Veranstaltungen


 

Veranstaltung zum Flaggentag gegen Atomwaffen der Mayors for Peace

Deutschland ohne Atomwaffen – jetzt erst recht?

NEU-ISENBURG

Montag, 8. Juli 2024
19 Uhr, Stadtmuseum Haus zum Löwen, Löwengasse 24, 63263 Neu-Isenburg


Mit den Bürgermeistern Dirk Gene Hagelstein/Neu-Isenburg und Martin Burlon/Dreieich, Mayors for Peace, und der Atomwaffenexpertin Regina Hagen.
Moderation: Thomas Schupp, Gesprächskreis für Frieden und Demokratie/ DFG-VK)

Am 22. Januar 2021, nach der 50. Ratifizierung durch einen UN-Mitgliedsstaat, trat der Atomwaffenverbotsvertrag der Vereinten Nationen in Kraft. Die deutsche Regierung lehnt einen Beitritt zum Vertrag kategorisch ab.

In aktuellen Kriegen und Konflikten wird von verschiedenen Beteiligten immer wieder mit einem Atomwaffeneinsatz gedroht. UN-Generalsekretär Antonio Guterres sieht die Dramatik der Lage gekennzeichnet durch eine Kombination von weltweit wachsendem Misstrauen und der anhaltenden Modernisierung der Atomwaffenarsenale bezüglich Genauigkeit, Reichweite und Zerstörungskraft. Dies sei ein „Rezept zur Vernichtung“. Regina Hagen ist aktiv im Darmstädter Friedensforum und Sprecherin der Kampagne „Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt“

Veranstalter:

  • Gesprächskreis für Frieden und Demokratie
  • Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen
  • Mayors for Peace
  • Fachbereich Kultur der Stadt Neu-Isenburg

Einladung zur Veranstaltung als pdf-Datei

Weitere Veranstaltungen zum Flaggentag


Podiumsdiskussion:

Frieden – wie soll das gehen?

Donnerstag, 26. September 2024

19:30 Uhr, Hugenottenhalle, Frankfurter Straße 152, 63263 Neu-Isenburg

Eintritt 15 €

Eintrittskartenbestellung: https://www.frankfurtticket.de/tickets/frieden-wie-soll-das-gehen-16322.69075/

Kriege verhindern und Demokratie sichern ist das Ziel vieler unterschiedlicher Ansätze. Im Podiumsgespräch kommen Vertreterinnen und Vertreter zu Wort, die Denkanstöße liefern und es dem Publikum ermöglichen, Standpunkte zu überdenken und eine Haltung zu gewinnen.

Auf dem Podium diskutieren Sevim Dağdelen, Thomas Carl Schwoerer, Lorenz Hemicker und Mirko Kruppa.
Es moderiert Edith Lange, Korrespondentin, Journalistin, Filmemacherin. 
Zur Begrüßung spricht Christine Wagner, Stadtverordnetenvorsteherin.

Edith Lange hat die "titel, thesen, temperamente“- Redaktion in Frankfurt geleitet, war die Leiterin der Auslandsredaktion des HR, hat einige Jahre als ARD-Korrespondentin aus Spanien und Nordafrika berichtet, Filme und Reportagen realisiert und für ARTE Filme gedreht.

Sevim Dağdelen, MdB, war viele Jahre Mitglied der Parlamentarischen Versammlung der NATO, in der Abgeordnete aus den Mitgliedsländern des Militärpakts über sicherheits- und verteidigungspolitische Themen beraten, sowie Mitglied des Stiftungsbeirates der Stiftung Wissenschaft und Politik (SPW) und Mitglied im Präsidium der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP).

Thomas Carl Schwoerer, Verleger und Bundessprecher der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, beschäftigt sich mit Wegen zur Rettung von Menschenleben und mit politischen Lösungen der Kriege in der Ukraine, Gaza, Syrien, Mali, Libyen und der Türkei, Umgang mit dem Terrorismus, Abschaffung von Rüstungsexporten und Atomwaffen.

Lorenz Hemicker war ab 2008 Chef vom Dienst des sicherheitspolitischen Magazins „loyal“. 2014 wechselte er zur Frankfurter Allgemeinen Zeitung, als Redakteur vom Dienst bei FAZ.NET. 2017 tritt er in die politische Redaktion ein, dort befasst er sich mit Sicherheits- und Verteidigungspolitik. Seit Juli 2023 ist Hemicker Chef vom Dienst Online.
Mirko Kruppa ist Referatsleiter für Inlandskommunikation und Bürgerdialog im Auswärtigen Amtes, Berlin // Experte für post-sowjetische und sino-kulturelle Räume. Er ist seit Juli 2021 Referatsleiter für Inlandskommunikation und Bürgerdialog. Davor war er 2 Jahre lang als Vorsitzender des Personalrates des Auswärtigen Amtes aktiv. Von September 2017 bis September 2019 war er Leiter der politischen Abteilung der Delegation der Europäischen Union in Moskau. Zuvor war er in Almaty (Kasachstan), Chengdu (China), Taipei (Taiwan) und Pretoria (Südafrika) auf Posten. Er ist seit 2001 im Auswärtigen Amt tätig zu Russland, Zentralasien, China / Taiwan, der Ukraine und Weißrussland, wobei er sowohl für politische Dossiers (u.a. Ukraine-Konflikt 2014/2015) als auch für Projektarbeit (u.a. nachhaltige Wirtschaft) zuständig war. Er war auch verantwortlich für regionale Themen wie die eurasische Integration und die Entstehung neuer Nationalstaatsideen in GUS-Ländern. Von 1995 – 2000 hat er Volkswirtschaft in Passau studiert mit Auslandssemestern in Tours (Frankreich) und Taipei (Taiwan).

Veranstalter: Westend-Verlag und Fb Kultur.


Wie geht Frieden?

ReferentInnen:

  • Thomas Carl Schwoerer, Verleger und Bundessprecher der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen
  • weitere Mitglieder des Gesprächskreises für Frieden und Demokratie

Sonntag, 24. November 2024

15 Uhr, Stadtmuseum Haus zum Löwen, Löwengasse 24, 63263 Neu-Isenburg

Seit über 20 Jahren in Neu-Isenburg aktiv: Der Gesprächskreis für Frieden und Demokratie stellt sich und Lösungswege für gegenwärtige Probleme vor, darunter das aktualisierte Konzept „Sicherheit neu denken“.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Fb Kultur.
 

Letztes Update: 01.07.2024, 01:15 Uhr