Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen

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Foto: Michael Schulze von Gla├čer
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zur├╝ck im Trockenen

Lichter f├╝r den Frieden in Syrien

Bundesweiter Aktionstag, Samstag, 20. Februar 2016

Neu: Bilder, Berichte & Presseecho vom Aktionstag bundesweit

Rechts: Bilder von der vom Lichter-f├╝r-Syrien Infostand in Frankfurt

 

Die Bundeswehr f├╝hrt Krieg in Syrien?

Nicht in meinem Namen!

Ausstieg aus der Gewaltspirale
Bomben schaffen keinen Frieden. Im Gegenteil, Gewalt schafft leider nur allzu oft Gegengewalt.
Wir fordern deshalb:

  • Abzug der Bundeswehr aus Syrien
  • Keine Unterst├╝tzung der v├Âlkerrechtswidrigen milit├Ąrischen Inter┬şventionen
  • Eine politische L├Âsung als Ziel, keine milit├Ąrische; die Erkenntnisse der Friedens- und Konfliktforschung sollten hierf├╝r miteinbezogen werden.

Helfen statt bombardieren
Die Menschen in Syrien sind existentiell bedroht, durch Armut, Terror ÔÇô und auch Bomben, egal ob diese von syrischen, russischen, amerikanischen oder europ├Ąischen Flugzeugen abgeworfen werden. Deshalb halten wir ei┬şnen humanit├Ąren Hilfseinsatz f├╝r unverzichtbar:

  • Europa muss ausreichend Geld f├╝r humanit├Ąre Hilfseins├Ątze bereit┬şstellen.
  • Deutschland sollte diese Eins├Ątze in Kooperation mit internationa┬şlen Hilfskr├Ąften tatkr├Ąftig unterst├╝tzen.

Ursachen beseitigen
Krieg und Terror bek├Ąmpft man am besten, indem man ihm die Grundlage entzieht. Daher setzen wir uns f├╝r folgendes ein:
Austrocknen s├Ąmtlicher Geldquellen des ┬╗Islamischen Staates┬ź (z. B. aus ├ľlgesch├Ąften)

  • Beendigung der Kooperation mit Saudi-Arabien
  • Sofortiger Stopp von Waffenexporten in die Krisenregion Naher und Mittlerer Osten sowie in menschenrechtsverletzende Staaten
  • Ein Wechsel in der Au├čenpolitik: Der Nahe und Mittlere Osten darf nicht l├Ąnger nur aus strategischer Sicht (├ľl) betrachtet werden ÔÇô es geht vielmehr darum, den Menschen vor Ort eine Perspektive bie┬şten zu k├Ânnen.

Menschenrechte verteidigen
Die westlichen Gesellschaften reagieren auf die Bedrohungen durch Terro┬şrismus und Krieg zunehmend mit Abschottung und Einschr├Ąnkungen von B├╝rgerrechten. Doch unsere Werte verteidigt man nicht, indem man sie ab┬şschafft! Wir beziehen deswegen klar Position:

  • Eine offene und tolerante Gesellschaft verteidigen, Abschottung verhindern
  • Wer vor Krieg und Verfolgung flieht, bedarf unseres bedingungslo┬şsen Schutzes. Deshalb darf eine weitere Asylrechtsversch├Ąrfung nicht hingenommen werden.
  • Grundrechte sind nicht verhandelbar! Gegen die Einschr├Ąnkungen von Presse- und Versammlungsfreiheit, f├╝r eine freie Gesellschaft.

Wir setzen uns ein f├╝r eine Welt ohne Krieg, Hass und Gewalt. Wir sind ├╝berzeugt davon, dass Gewalt keine Antwort auf Gewalt sein darf. Stattdes┬şsen fordern wir ein entschlossenes, konstruktives Handeln, das die Ursa┬şchen f├╝r Terror und Krieg bek├Ąmpft und gleichzeitig Perspektiven f├╝r einen nachhaltigen Frieden schafft.

Flugblatt als pdf

Am Samstag, den 20. Februar 2016 setzen Menschen in ganz Deutschland gemeinsam ein Zeichen f├╝r den Frieden: Mit vielen Lichteraktionen.

Die DFG-VK beteiligt sich unter anderem in:

Bundesweite Aktions├╝bersicht und Informationen

 

Letztes Update: 06.03.2016 14:12
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