Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen

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NACH K├ťNDIGUNG DES INF-VERTRAGS:

REDEN STATT R├ťSTEN ÔÇô ABR├ťSTUNG SCHAFFT SICHERHEIT!

Bundesweiter Aktionstag am Samstag, 1. Juni 2019

Stra├čentheater-Aktionen zum Mitmachen in Frankfurt/M.

  • 9 Uhr vor dem Generalkonsulat der USA, Gie├čener Str. 30 (U Gie├čener Str.)
  • ab ca. 10 Uhr vor dem Generalkonsulat der Russl├Ąndischen F├Âderation,  Eschenheimer Anlage 33 (U Eschenheimer Tor)
  • ab ca. 11 Uhr: Hauptwache/Zeil (U Hauptwache)

 

R├╝ckblick auf die Stra├čentheater-Aktionen vor beiden Konsulaten am 2. Februar 2019:

 

Am 1. Juni 1988 trat der im Dezember 1987 von US-Pr├Ąsident Ronald Reagan und dem sowjetischen Generalsekret├Ąr Michail Gorbatschow unterzeichnete Vertrag ├╝ber die ÔÇ×Intermediate-range Nuclear ForcesÔÇť (INF) in Kraft. Beide Seiten verpflichteten sich zur Vernichtung ihrer atomaren Mittelstreckenwaffen, womit die Bedrohung Europas und gro├čer Teile Russlands durch einen Atomkrieg abnahm.

Aktuell werfen sich die USA und Russland gegenseitig vor, durch neu entwickelte Waffen gegen den INF-Vertrag zu versto├čen. Anfang Februar 2019 k├╝ndigte US-Pr├Ąsident Donald Trump den Vertrag. Der russische Pr├Ąsident Wladimir Putin setzte ihn daraufhin ebenfalls aus. Nach der sechsmonatigen K├╝ndigungsfrist droht dem INF-Vertrag im August 2019 die endg├╝ltige Aufl├Âsung: Es k├Ânnte zu einem kostspieligen Wettr├╝sten kommen. Die Stationierung neuer Mittelstreckenwaffen in Europa w├Ąre m├Âglich.

Wir fordern von den USA und Russland:

  • Der INF-Vertrag einschlie├člich der gegenseitigen ├ťberpr├╝fungs- und ├ťberwachungsma├čnahmen muss erhalten bleiben.
  • Der 2021 auslaufende New-START-Vertrag, der die zahlenm├Ą├čigen Obergrenzen f├╝r strategische Atomsprengk├Âpfe und Tr├Ągersysteme (Interkontinentalraketen, U-Boote, Langstreckenbomber) der USA und Russlands festlegt, muss verl├Ąngert werden.
  • Beide L├Ąnder m├╝ssen ├╝ber die atomare Abr├╝stung verhandeln und dabei die anderen Atomwaffenstaaten einbeziehen.
  • Schnellstm├Âglich m├╝ssen die USA, Russland und alle anderen Atomm├Ąchte den 2017 beschlossenen UN-Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnen oder eine Nuklearwaffenkonvention ausarbeiten.

Wir fordern von der Bundesregierung:

  • Sie muss sich bei den USA und Russland f├╝r die oben genannten Schritte stark machen.
  • Die Pl├Ąne, im Rahmen der nuklearen Teilhabe neue Atombomber zur Stationierung am Atomwaffenstandort B├╝chel in Rheinland-Pfalz zu kaufen, m├╝ssen aufgegeben werden.
  • Sie muss f├╝r den Abzug der noch in Deutschland gelagerten US-Atomwaffen sorgen.
  • Sie muss klarstellen, dass in Deutschland und Europa keine neuen Mittelstreckenraketen stationiert werden d├╝rfen.
  • Sie muss dem UN-Vertrag ├╝ber das Verbot von Atomwaffen beitreten.

Wettr├╝sten stoppen! Abr├╝stung schafft Sicherheit!

Mach mit beim INF-Aktionstag am 1. Juni 2019!

Deutsche Friedensgesellschaft ÔÇô Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK)
Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen ÔÇô Deutschland (ICAN Deutschland)
Internationale ├ärzte f├╝r die Verh├╝tung des Atomkrieges, ├ärzte in sozialer Verantwortung ÔÇô Deutschland (IPPNW Deutschland)
B├╝chel ist ├╝berall ÔÇô atomwaffenfrei.jetzt!

 

 

 

Friedenstafel f├╝r eine atomwaffenfreie Welt

Sonntag, 2. Juni 2019 am Atomwaffenstandort B├╝chel (Eifel) im Rahmen der 20-Wochen-Aktionspr├Ąsenz

Unterst├╝tzt von Internationalen Friedensnetzwerk Quattropax, zu dem auch die DFG-VK Rheinland-Pfalz geh├Ârt. Es sprechen u.a. Teilnehmerinnen der DFG-VK-Jugenddelegation  zur diesj├Ąhrigen UN-Abr├╝stungskonferenz f├╝r Atomwaffen

Letztes Update: 23.05.2019 13:15
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