Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen

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Film

Blut muss flieĂźen

Undercover unter Nazis

Der Journalist „Thomas Kuban“ hat geheime Rechtsrock-Konzerte – die Begleitmusik zu Mord und Totschlag - mit versteckter Kamera ausgespäht und gefilmt, wie Neonazis Nachwuchs rekrutieren.

Mit ihm fragen sich viele Menschen: Wie ist es möglich, dass ihre Konzerte weiterhin stattfinden, dass sie fĂĽr einen Aufmarsch am 1. Mai in Frankfurt bundesweit mobilisieren können? Welche Gegenwehr ist möglich?

FilmvorfĂĽhrungen

Donnerstag 18. April 2013

Nach den FilmvorfĂĽhrungen diskutiert der Regisseur Peter Ohlendorf mit dem Publikum

10 Uhr Filmforum Höchst
Emmerich-Josef-StraĂźe 46 a
Eintritt: 3 Euro fĂĽr Gruppen ab 10 Personen
Kartenvorbestellung: 069-212 45 714

19.30 Uhr  Pupille
Studierendenhaus/Campus Bockenheim, Mertonstr. 26-28
Eintritt: 3 Euro

Dienstag, 23. April 2013

Nach den FilmvorfĂĽhrungen diskutiert ein Vertreter der Antifaschistischen Bildungsinitiative e.V. mit dem Publikum

Naxos-Kino
Wittelsbacherallee 29 (U Merianplatz, U Zoo)
Kartenvorbestellung: 069–70794910
14 Uhr: Eintritt: 3 Euro fĂĽr Gruppen ab 10 Personen
19.30 Uhr : Eintritt: 7/5 Euro

"Blut muss flieĂźen, knĂĽppelhageldick, und wir scheiĂźen auf die Freiheit dieser Judenrepublik", schreit der Sänger von der BĂĽhne. Dutzende kahlrasierte Skinheads grölen mit und heben den Arm zum HitlergruĂź. Szenen eines Neonazikonzertes, irgendwo in der deutschen Provinz, gefilmt mit versteckter Kamera von „Thomas Kuban“ (Pseudonym ), der zum eigenen Schutz nicht erkennbar gezeigt wird. Solche Konzerte werden an geheim gehaltenen Orten durch das verbotene Netzwerk Blood and Honour, Hammerskins, Division 28, aber auch von der NPD und deren Jugendorganisation Junge Nationaldemokraten organisiert, oft im Vorfeld oder als Abschluss eines rechtsradikalen Aufmarschs.

Der Dokumentarfi lm „Blut muss flieĂźen – undercover unter Nazis“ von Peter Ohlendorf zeigt die Recherchen des „Thomas Kuban“, die gesellschaftlichen HintergrĂĽnde der Rechtsrock-Konzerte, kritisiert Sicherheitsbehörden, die selten einschreiten und die politische Wirkung dieser Begleitmusik zu Mord und Totschlag relativieren, stellt aber auch BĂĽrgerinitiativen vor, die sich erfolgreich gegen Neonazi-Konzerte wehren. Er erreichte bisher mit seinem Film mehr als 24 000 Menschen.
 
Peter Ohlendorf will in Publikumsgesprächen den Film „von der Leinwand herunterholen“ und auch „Raum schaffen für die Thematisierung örtlicher rechtsextremer Gegebenheiten und Kontexte“ und auch die von Neonazis angekündigte und bundesweit beworbene Großkundgebung am 1. Mai vor der Europäischen Zentralbank in Frankfurt ansprechen.
 
Mehr zum Film       Flugblatt und Plakat zur Veranstaltung als pdf

Veranst.: Offenes Haus der Kulturen e.V., Naxos-Kino
unterstĂĽtzt von: 

  • Amadeu Antonio Stiftung
  • AStA der J.W. Goethe-Universität
  • Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Frankfurt
  • DGB-Jugend Hessen
  • Dritte Welt Haus Frankfurt
  • Frankfurter Fanprojekt
  • Filmforum Höchst
  • Frankfurter Jugendring
  • Friedrich-Ebert-Stiftung
  • GEW BV Frankfurt
  • Kommunale Ausländer-und Ausländerinnen-Vertretung/KAV Frankfurt
  • Pupille
  • StadtSchĂĽlerInnenRat Frankfurt
  • TĂĽrkisches Volkshaus
  • ver.di FB Kunst, Medien und Industrie
  • VVN-BdA Frankfurt

Buch:

Thomas Kuban hat seine Beobachtungen auch als Buch veröffentlicht.

Thomas Kuban: Blut muss flieĂźen. Undercover unter Nazis.

Campus-Verlag Frankfurt 2012, 317 Seiten, 19.99 €, EAN / ISBN: 978-3-593-39802-0

Letztes Update: 10.04.2013 10:21
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