Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen

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Frieden geht anders! – Aber wie?

Zivile Konfliktbearbeitung in GroĂźkonflikten

Referentin: Susanne Luithlen, Forum Ziviler Friedensdienst

FRANKFURT am Main

Freitag, 26. September 2014

16 bis 19 Uhr, Paulskirche, Paulsplatz 11

  • 16 Uhr: FĂĽhrung durch die Ausstellung „Frieden geht anders!“
  • 17 Uhr: Vorstellung von Aktivitäten der Projektgruppe Zivile Konfliktbearbeitung Rhein-Main
  • 17.15 Uhr: Vortrag und Diskussion mit Susanne Luithlen, Leiterin der Akademie fĂĽr Konflikttransformation im Forum Ziviler Friedensdienst e.V.

Faltblatt als pdf

Um planen zu können, würden wir uns über eine Anmeldung bis zum 23. September 2014 freuen. Anmeldungen und Kontakt zur Projektgruppe: pax christi-Diözesanverband Limburg, Dorotheenstraße 11 • 61348 Bad Homburg. Tel.: 06172-928679, Fax: 06172673340. E-Mail: friedensarbeiter@pax-christi.de


Möglichkeiten ziviler, gewaltfreier Konfliktlösungen in Großkonflikten
Wie kann dem Morden im Irak und in Syrien ein Ende gesetzt werden? Für viele scheint dies nur noch mit Waffenlieferungen an eine Konfliktpartei oder durch direktes militärisches Eingreifen der USA und der NATO möglich. Zivile Konfliktbearbeitung ist aus dieser Perspektive nichts für Großkonflikte, erst recht nicht, wenn diese bereits gewaltsam eskaliert sind. Ob ein militärisches Eingreifen legitim, legal und tatsächlich erfolgreich ist, rückt angesichts der Dringlichkeit in den Hintergrund. Ob Menschenleben hiermit wirklich gerettet werden oder letztendlich noch mehr Opfer zu beklagen sind, interessiert im Nachhinein nur noch wenige.

Wir fragen nach zivilen, gewaltfreien Alternativen zum Krieg. Welche Bedingungen sollten erfüllt sein, damit gewaltfreie Konfliktlösungen wirksam sein können? Was kann getan werden, wenn bereits Krieg herrscht? Welche Bedeutung haben Prävention und Konfliktnachsorge? Wie müsste eine Erfolg versprechende Friedenspolitik aussehen? Um Antworten hierauf zu finden, nutzen wir die neue Ausstellung „Frieden geht anders!“

Die im Auftrag des Zentrums Ökumene der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau erstellte Ausstellung zeigt an mehreren konkreten Beispielen erfolgreiche gewaltfreie und gewaltarme, zivile Konfliktlösungen in größeren Konflikten.

Die Ausstellung wird am 16. September 2014 um 18.30 Uhr eröffnet und vom 17. bis 27. September 10-17 Uhr im Untergeschoss der Frankfurter Paulskirche gezeigt. 
Die Kernaussage der Ausstellung lässt sich so zusammenfassen: „Krieg ist niemals alternativlos, aber immer fantasielos.“ In diesem Sinne möchten wir Mut machen, Mittel der zivilen Konfliktbearbeitung viel intensiver als bisher in die öffentliche Debatte einzubringen. Wenn zivile Mittel der Konfliktbearbeitung und Gewaltprävention finanziell so gut ausgestattet wären wie das Militär, könnten sie um ein Vielfaches wirkmächtiger sein.

Um erfolgreiche Beispiele, Chancen und Grenzen ziviler Konfliktbearbeitung zu diskutieren, haben wir Susanne Luithlen eingeladen. Sie ist Leiterin der Akademie für Konflikttransformation im Forum Ziviler Friedensdienst und war viele Jahre lang in entwicklungspolitischen NGOs verantwortlich tätig.

Eine Veranstaltung der Projektgruppe Zivile Konfliktbearbeitung Rhein-Main

Zur Projektgruppe gehören:

  • DFG-VK Bildungswerk Hessen e.V.
  • Fachbereich Frieden im Zentrum Ă–kumene der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau
  • pax christi-Diözesanverband Limburg
  • pax christi-Diözesanverband Mainz
  • Referat Weltmission/Gerechtigkeit und Frieden im Bistum Mainz

Die Veranstaltungsreihe 2014 wird gefördert durch die Landeszentralen für politische Bildung Hessen und Rheinland-Pfalz.

Nächste Veranstaltung der Projektgruppe
Zivile Konfliktbearbeitung im SĂĽdsudan am Freitag, 21. November 2014 um 16 Uhr in der Landeszentrale fĂĽr politische Bildung Rheinland-Pfalz, Mainz, Am Kronberger Hof 6

 

Letztes Update: 15.09.2014 16:30
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