Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen

Landesverband Hessen

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Symposium

Zukunft des politischen Pazifismus

125 Jahre Deutsche Friedensgesellschaft

FRANKFURT/M.: Samstag/Sonntag, 28./29. Januar 2017

Saalbau Gutleut, Rottweiler Str. 32, 60327 Frankfurt  (10 Min. Fußweg vom Hauptbahnhof)

 

Neu: Filme vom Symposium, von Quer TV Mainz:

Den Frieden denken – die Vision Bertha von Suttners - Dr. Susanne Jalka 36:10 min

Strömungen des Pazifismus und Antimilitarismus - Dr. Gernot Lennert 26:32 min

Anforderungen eines wirksamen Pazifismus - Andreas Zumach  33:42 min

Politischer Pazifismus und das Völkerrecht - Prof. Dr. Norman Paech  35:25 min

Weitere Filme sind in Vorbereitung.

 

 

Zum Symposium hatten eingeladen:

Faltblatt als pdf    

Anmeldung über Bertha-von-Suttner-Stiftung, Braunschweiger Str. 22, 44145 Dortmund.  post<at>bertha-von-suttner-stiftung.de,  Tel. 0231-818032 

 

Nach der Anmeldung erhalten Sie eine Anmeldebestätigung mit Anreisehinweis

und Übernachtungsempfehlungen. 

Mit der Anmeldung sind ein Teilnahmebeitrag von 30 € (ermäßigt 10 €) und ggf. die Gebühr fürs Parkhaus zu überweisen auf das Konto der Bertha-von-Suttner-Stiftung. Bank für Sozialwirtschaft Köln, IBAN: DE65370205000008174607, BIC BFSWDE33XXX

Im Teilnahmebeitrag sind das Mittagessen am Samstag, Kaffee und Kuchen sowie Tagungsgetränke enthalten.

Programm

Samstag, 11 bis 13.30 Uhr:

HISTORIE DES PAZIFISMUS

Warum ich Pazifist bin. Kurze Videobotschaft von Konstantin Wecker

Den Frieden denken – die Vision Bertha von Suttners
Dr. Susanne Jalka, Wien

Strömungen des Pazifismus und Antimilitarismus
Dr. Gernot Lennert, Mainz

Die Wirkungen und Wirksamkeit des Pazifismus im 20. Jahrhundert
Dr. Guido Grünewald, Bonn
 

Samstag, 14.30 bis 19 Uhr

POLITISCHER PAZIFISMUS IM 21. JAHRHUNDERT

Anforderungen eines wirksamen Pazifismus
Andreas Zumach, Genf

Politischer Pazifismus und das Völkerrecht
Prof. Dr. Norman Paech, Hamburg

Menschenrechte und Pazifismus
Thomas Rödl, München, und Dr. Gernot Lennert, Mainz

Das pazifistische Potential der Bevölkerung in Deutschland
Gerd Bauz, Frankfurt

Statt „Weißbuch“ einen Weg zum Frieden ohne Krieg finden
Otmar Steinbicker, Aachen

Martin Niemöller und die Ethik des Pazifismus
Prof. Dr. Martin Stöhr, Bad Vilbel

Sonntag, 9 bis 13 Uhr

AKTUELLE HANDLUNGSFELDER DES PAZIFISMUS

Was schützt uns wirklich? Pazifistischer Umgang mit dem Terror
Thomas Carl Schwoerer, Frankfurt

Die Kraft der Gewaltfreien Aktion
Cécile Lecomte, Öko-/Friedens-/Kletteraktivistin, Lüneburg

Keine Rüstungsexporte, kein Waffenhandel
Stephan Möhrle, Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!, Freiburg

Solidarität mit verfolgten Kriegsdienstgegner*innen
Rudi Friedrich, Connection e.V., Offenbach

Stoppt die Militarisierung von Kindern und Jugendlichen!
Markus Pflüger, Arbeitsgemeinschaft Frieden & DFG-VK Trier

Aktionen gegen die Propaganda der Bundeswehr
Michael Schulze von Glaßer, DFG-VK, Kassel

Friedens- und Ökologiebewegung verbinden
Lou Marin, Graswurzelrevolution, Marseille

 

Moderation: Sonja Krautwald & Gerd Bauz, FrankfurtVorträge und Diskussionen teils im Plenum, teils in parallelen kleineren Foren

Der Krieg ist ein Verbrechen an der Menschheit.
Ich bin daher entschlossen, keine Art von Krieg zu unterstützen
und an der Beseitigung aller Kriegsursachen mitzuarbeiten.

Grundsatzerklärung der DFG-VK und der War Resisters' International
(WRI, Internationale der KriegsdienstgegnerInnen)

Die Ursachen des Krieges zu beseitigen, das heißt auch, sich darüber klar zu werden, wie Kriege entstanden sind, wer sie aus welchen Gründen begonnen hat. Wir betrachten historische Entwicklungen und Ereignisse, um für die Gegenwart zu lernen.

Die Militarisierung der deutschen und europäischen Außenpolitik schreitet voran. Keine Art von Krieg zu unterstützen, das bedeutet heute, die Rechtfertigungen zu widerlegen, die von der Politik für Existenz und Einsatz des Militärs vorgebracht werden.

Die Zukunft entsteht aus dem, was Menschen heute tun. Wir zeigen Beispiele aus der weltweiten Arbeit gegen Krieg und Militär, wollen anregen zu eigenständigen Aktionen und tragen zu ihrer inhaltlichen Vorbereitung bei.

Frieden braucht Bildung

Lassen Sie uns drüber reden:

Islam aus friedenspolitischer Perspektive

Aus einem Seminar des Bildungswerks zu dem Thema entstand das Buch „Salam oder Dschihad“ (Alibri-Verlag). Autoren und Autorinnen des Bandes stehen für Vorträge und Diskussionen zur Verfügung.

Die Russen kommen wieder! Oder nicht?

Die Beziehungen Europas zu Rußland stecken in der Krise. Was besdtimmt die jeweiligen Interessen, wie sind die Möglichkeiten basisdemokratischer Arbeit?

Zivilmacht im Kampfanzug?

Die Bundesrepublik baut ihre militärischen Fähigkeiten immer weiter aus. Welche Rolle spielt das „Zivilmacht“-Konzept in der deutschen Außenpolitik noch - oder ist es etwa nur der Ausdruck einer subtileren Militarisierung?

Friedenskonzepte von der Antike bis zur Moderne

Ein historischer Überblick über unterschiedliche Friedenskonzepte. Der Schwerpunkt liegt auf dem Vergleich bürgerlicher und anarchistischer Entwürfe, etwa bei Bertha v. Suttner und Pierre Ramus.

Kriegsdienstzwang - Kriegsdienstverweigerung

Ist Kriegsdienstverweigerung ein Menschenrecht oder nur aus Gewissensgründen statthaft? Woher kommt die Aktionsform Kriegsdienstverweigerung, und wie ist die Lage von Verweigerern in der Bundesrepublik und in anderen Ländern?

Zu Themen aus unseren Arbeitsbereichen vermitteln wir Ihnen Referentinnen und Referenten.

DFG-VK Bildungswerk Hessen
Mühlgasse 13 in 60486 Frankfurt
Tel.: 069 - 43 14 40
E-Mail: dfgvkhessen@t-online.de

Letztes Update: 05.02.2017 20:12
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