Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen Landesverband Hessen

Sicherheit neu denken

von der militärischen zur zivilen Sicherheitspolitik

ein Szenario bis zum Jahr 2040

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung

mit Ralf Becker, Projektkoordinator „Sicherheit neu denken“ der Evangelischen Landeskirche in Baden

 

NEU-ISENBURG

Donnerstag, 5. November 2020

19 Uhr, Kirche der Evangelisch-Reformierten Gemeinde am Marktplatz, Marktplatz 8, 63263 Neu-Isenburg

  • Begrüßung durch Pfarrerin Stefanie Keller und anschließendes Grußwort von Bürgermeister Herbert Hunkel
  • Moderation durch Thomas Carl Schwoerer, Bundessprecher der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK)

Diese Veranstaltung wird durchgeführt von:

  • Gesprächskreis für Frieden und Demokratie Neu-Isenburg
  • DFG-VK Frankfurt

Unterstützt von:
Evangelisch-Reformierte Gemeinde am Marktplatz Neu-Isenburg; Evangelische Johannesgemeinde Neu-Isenburg; Flüchtlingshilfe Neu-Isenburg; Weltladen Neu-Isenburg


 
Bis 2040 kann die Bundeswehr in ihrer heutigen Form abgeschafft werden. Sämtliche Einrichtungen und Ausrüstungsgegenstände werden dann an das Internationale Technische Hilfswerk übergeben. Die Militärausgaben von heute rund 43 Milliarden Euro werden in eine zivile Sicherheitspolitik gesteckt. Militärische Sicherheitspolitik ist veraltet und könnte den völligen Zusammenbruch der europäischen Zivilisation im Kriegsfall nicht verhindern.

Die Evangelische Landeskirche in Baden hat dieses Szenario zum kompletten Umstieg von der militärischen zu einer zivilen Sicherheitspolitik bis zum Jahr 2040 entwickelt. Es zeigt Möglichkeiten gewaltfreier Selbstbehauptung einer demokratischen und an den Menschenrechten orientierten Gesellschaft auf.

In fünf Politikfeldern skizziert das Szenario den möglichen Weg zu einer Gesellschaft, die auf Gewaltprävention und Kooperation setzt:
1. Entwicklung einer starken Demokratie, die Krisen zivil bewältigt
2. ökologisch, sozial und wirtschaftlich gerechte Außenbeziehungen
3. Förderung nachhaltiger Entwicklung der EU-Anrainerstaaten
4. Investitionen in eine starke UNO- und OSZE-Präsenz statt in die Bundeswehr
5. Konversion von Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Sie sind herzlich eingeladen mit zu debattieren und eigene Ideen einzubringen.

Videos zu Sicherheit neu denken:

Straßenaktion in Langen am 11. Juli 2020 zur Kampagne Sicherheit neu denken - Zivile Sicherheitspolitik, 10:03 min

Podiumsdiskussion mit den Autor*innen von Sicherheit neu denken. Zivile Sicherheitspolitik. Ein Szenario bis zum Jahr 2040 am 8.11.2019 in Frankfurt beim Bundeskongress der DFG-VK, 2:02:04 h

Weitere Informationen zu Sicherheit neu denken

Letztes Update: 12.10.2020, 17:46 Uhr