Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen

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Die neue nukleare Bedrohung

Wie weiter nach der KĂĽndigung des INF-Vertrages?

FRANKFURT/M.

Freitag, 29. März 2019

19 Uhr, Haus am Dom, Domplatz 3 (U Römer)


Mit:

  • Andreas Zumach (Journalist, Genf)
  • Jonathan Seel (ICAN Deutschland)
  • Thomas Carl Schwoerer (DFG-VK)

Einladung als pdf

Die tödliche Gefahr eines Atomkrieges ist wieder präsent in Europa. Der INF-Vertrag zwischen den USA und der damaligen Sowjetunion – heute Russland – zum Verbot und zur Abschaffung nuklear gerüsteter Mittelstreckenraketen ist zunächst von der US-Regierung, dann auch von Moskau gekündigt worden, eine neue Eskalationsstufe gegenseitiger nuklearer Bedrohung mit neu entwickelten Atomwaffen steht ins Haus, wenn nicht im nächsten halben Jahr eine wesentliche politische Verschiebung hin zu Deeskalation und Abrüstung gelingt. Den Regierungen alleine können wir diese existenzielle Verantwortung nicht überlassen. Eine starke Mobilisierung und Bewegung der Zivilgesellschaft ist dringend erforderlich. Dazu wollen wir uns von für Frieden und Abrüstung engagierten Akteuren informieren lassen, und über politische Handlungsoptionen diskutieren.

Es gibt Konzepte: Mit großem Erfolg wurde die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) auf den Weg gebracht. Dieser Forderung hat sich die Mehrheit der Vereinten Nationen angeschlossen, und in Städten wie Frankfurt unterstützen die „Mayors for Peace“ – die Bürgermeister für den Frieden – diesen Vertrag. Bei dieser Versammlung wollen wir solche Perspektiven und deren konkrete Umsetzung stärken.

Es gibt die Erfahrung der riesigen Mobilisierungen in den 80er Jahren gegen die atomare Aufrüstung, als bei Demonstrationen und Aktionen des zivilen Ungehorsams den Regierenden der elementare Friedenswille der Bevölkerung verdeutlicht wurde. Da gilt es anzuknüpfen!

Veranstalter:

  • ATTAC Frankfurt
  • Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen DFG-VK
  • Friedens- und Zukunftswerkstatt Frankfurt
  • IPPNW – Ă„rzte zur VerhĂĽtung des Atomkriegs
  • Katholische Akademie Rabanus Maurus
  • Pax Christi – Regionalstelle Rhein-Main

Hintergrundinformationen:

Zur Rettung des INF-Vertrages muss die Friedensbewegung Forderungen an Washington und an Moskau erheben.  Artikel von Andreas Zumach verfasst am 11.2.2019 fĂĽr die Schweizer Friedenszeitung

Aktion Rettet den INF-Vertrag am 2.2.2019 in Frankfurt: Video, Bilder, Begleittexte, Medienecho

Interview mit Thomas Carl Schwoerer, Bundessprecher der DFG-VK, in der Frankfurter Neuen Presse

Hintergrundinformationen zum INF-Vertrag

 

 

 

Letztes Update: 07.03.2019 11:13
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