Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen

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Greek Militarism in the Age of SYRIZA

Griechischer Militarismus in den Zeiten von SYRIZA

Veranstaltung auf Englisch mit deutscher FlĂĽsterĂĽbersetzung

FRANKFURT/M.

Donnerstag, 10. November 2016, 19 Uhr

Café KOZ, Studierendenhaus, Mertonstr. 26-28
(U Bockenheimer Warte)

Wie wichtig ist eine Armee für die inneren und äußeren Angelegenheiten eines Staates? Hat der griechische Staat geostrategische Interessen? Verfolgt der griechische Staat expansionistische Strategien? Wie alt und beständig sind diese Strategien? Wechseln sie mit den Regierungen?

Neben Beispielen des aktuellen griechischen Militarismus in Zeiten von SYRIZA (z.B. Griechenlands Rolle im Syrien-Krieg, die Beteiligung der griechischen Armee an Abschiebelagern für Geflüchtete) werden und können auch andere Themen eine Rolle spielen, wie generell die griechische Politik gegenüber Geflüchteten und sozialen Bewegungen und der Widerstand dagegen.

In Griechenland werden alle gesunden Männer zwischen 18 und 45 Jahren zum Kriegsdienst gezwungen, obwohl alle Nachbarstaaten jetzige oder zukünftige Mitglieder von EU oder NATO sind. Jeder, der den Kriegsdienst verweigert, erhält einen Strafbefehl über 6000 Euro von der Steuerbehörde und wird vor ein Militärgericht gestellt, obwohl er nie Mitglied der Armee war. Die gleiche Prozedur wiederholt sich jedesmal, wenn der Einberufungsbefehlt erneut verweigert wird.

XypĂłlyto Tágma (Ξυπόλυτο Τάγμα, BarfuĂź-Bataillon) ist eine antimilitaristische Gruppe aus Ioánnina, die fĂĽr die politische Entscheidung zur totalen Kriegsdienstverweigerung eintritt. Wir kämpfen gegen jede Armee, Krieg, Staat, Kapitalismus, Grenzen und Nationalismus. Wir verweigern unseren Klassenfeinden unseren Körper und unseren Verstand.

Ein Veranstaltungshinweis, weitergegeben von der DFG-VK Hessen

Letztes Update: 02.11.2016 19:57
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